Historisch-Kritische Anmerkungen zu einem marxistischen Wörterbuch

von Phillipe Kellermann

Seitdem 1994 der erste Band des Historisch-Kritischen Wörterbuch des Marxismus erschien, hat
sich dieses mehrere tausend Seiten starke und bisher insgesamt 8 Bände (Band 6 und 7
erschienen in jeweils zwei Teilbänden) umfassende Nachschlagewerk – zu Recht – zu einem
Standardwerk der Forschung etabliert. Angetreten ist das HKWM mit dem Anspruch – so das
Vorwort im Ersten Band, sich um die „kritische (und selbstkritische) Auswertung historischer
Erfahrungen“ (HKWM 1, IIf.) zu kümmern und um ein Wissen (den Marxismus) zugänglich zu
machen – „mit seinen Einsichten und Blindheiten, seinen Anmaßungen und Erfahrungen, seinen
widerlegten Annahmen und unerledigten Potenzialen“ (ebd.II). Im Folgenden soll dieser
Anspruch beim Wort genommen werden und anhand einiger ausgewählter Stichwörter überprüft
werden. Untersucht werden diese mit Fokus auf die Auseinandersetzung zwischen Marx und
Engels mit dem Anarchismus, wobei ich auf bestehende Leerstellen und (meines Erachtens)
falsche Suggerierungen und Darstellungen hinweisen möchte.

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